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Geschrieben von
Christian Nagel
Channel Partner Manager
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Wie viele Menschen betreten jeden Tag das Gebäude, in dem Sie arbeiten? Und wie viele davon bringen nicht nur Aktentasche und Mittagessen, sondern vielleicht auch Keime und Krankheitserreger mit ins Büro?

In sämtlichen Bereichen, in denen viele Menschen längere Zeit miteinander verbringen, herrscht die Gefahr, dass sich Infektionskrankheiten verbreiten. In der Coronakrise ist das natürlich drastisch sichtbar geworden. Doch Krankheitswellen passieren auch unabhängig von COVID-19. Ein Stichwort ist die Grippezeit.

Thorsten Burgsmüller, Vertriebsleiter bei unserem Nedap-Partnerunternehmen GST, sieht ein Problem, das an vielen Arbeitsplätzen besteht: „Gründliche Handhygienemaßnahmen beim Betreten eines Gebäudes sind die einfachste und zugleich effektivste Vorbeugungsmaßnahme gegen die Übertragung von Keimen“, sagt er. „Doch in der Praxis vergessen Menschen diesen wichtigen Vorgang häufig, desinfizieren sich die Hände zu selten oder nicht gründlich genug.“

GST setzt ganzheitliche, anwenderfreundliche Sicherheitstechniken um. Ein effizientes Sicherheitssystem löst Probleme und fügt sich organisch in die Routineabläufe der Nutzer ein, statt Blockaden zu schaffen. Mit diesen Hintergedanken konstruierten GST-Geschäftsführer Stefan Krusenbaum und Thorsten Burgmüller eine vielfältig einsetzbare Lösung, die die Aspekte Zutrittskontrolle und Handhygiene miteinander verbindet.

 

<em>Links: Stefan Krusenbaum, Rechts: Thorsten Burgsmüller (GST Gesellschaft für Sicherheitstechnik mbH)</em>

Links: Stefan Krusenbaum, Rechts: Thorsten Burgsmüller (GST Gesellschaft für Sicherheitstechnik mbH)

Flexibles AEOS-System macht viele Einstellungen möglich

„Unsere Lösung baut auf dem physischen Zutrittskontrollsystem von AEOS auf. Die vielen Einstellungsmöglichkeiten und die umfassenden Integrationsoptionen der AEOS-Software haben es uns unkompliziert ermöglicht, einen gewöhnlichen Handhygienespender zu einer „Hygieneschranke“ umzubauen“, sagt Krusenbaum. So funktioniert es: Zutrittsberechtigte scannen ihre Zugangskarte direkt am Hygienespender. Nun gibt dieser  Desinfektionsmittel aus. Erst dann öffnet sich die entsprechende Türe. Die Zutrittskontrolle kann auch an Drehkreuzen, Fahrstühlen oder Schleusen positioniert werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, unterschiedliche Personengruppen zu definieren. Für einen Besucher könnte beispielsweise weniger Desinfektionsmittel ausgegeben werden als für jemanden, der im Gebäude arbeitet.

Christian Nagel, Nedap-Verkaufsleiter für die DACH-Region, hat den Entwicklungsprozess von Anfang an mitverfolgt. Viel Input von seiner Seite war aber nicht nötig. „Die offenen Systeme von Nedap ermöglichen es unseren Partnern, mit solchen Ideen selbstständig zu agieren und diese direkt umzusetzen. Das ist das Schöne an der AEOS-Zutrittskontrolle“, sagt er.

 

Virensicherheit als neues Qualitätsmerkmal?

Die Zutrittskontroll-Hygiene-Lösung erfüllt eine wichtige Anforderung: Keimfreiheit und hohe Hygienestandards entwickeln sich rasch zu Qualitätsmerkmalen für Sicherheit am Arbeitsplatz. Christian Nagel sieht hier einen eindeutigen Zukunftstrend: „Auch wenn die Bewegung gerade eher in Richtung Home Office geht, wird es immer Menschen geben, die ins Büro müssen. Hier brauchen wir flexible Sicherheitssysteme, die auf die aktuellen Bedürfnisse abgestimmt sind.“ Eine akute Herausforderung ist beispielsweise die Frage, wie kranke Menschen von sensiblen Bereichen ferngehalten werden können. Denn weitere Ausfälle wie jenen in der jüngsten Krise kann und möchte sich wohl kein Arbeitgeber leisten – weder in einer möglichen nächsten Pandemie noch in der winterlichen Erkältungssaison. Stefan Krusenbaum denkt dafür an eine Erweiterung der Handhygiene-Zutrittskontrolle. Ein zusätzliches Fieberscreening würde helfen, erkrankte Personen frühzeitig zu identifizieren.

 

Ergänzender Sicherheitsfaktor für Menschen

Arbeitgeber und Gebäudemanager geben ihren Mitarbeitern, Besuchern oder Patienten mit dem Handhygienesystem ein Stück kontrollierte Sicherheit zurück. Christian Nagel fasst noch einmal zusammen: „Ein virenfreies Umfeld dämmt ganzheitlich die Ausbreitung von Infektionskrankheiten ein, reduziert krankheitsbedingte Ausfälle, schützt die Mitarbeiter und sorgt so für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz“. Doch der Wunsch und Bedarf nach diesem Sicherheitsempfinden beschränkt sich nicht auf Büros und Verwaltungsgebäude, sondern umfasst sämtliche Bereiche, in denen regelmäßig viele Menschen zusammenkommen: vom Supermarkt über die Schule bis zum Flughafen. „Fakt ist: Angestoßen von den jüngsten Entwicklungen haben Hygienepraktiken jetzt einen ganz anderen Stellenwert als noch vor wenigen Jahren. Diese Akzeptanz wird auch nicht mehr verschwinden“, ergänzt Thorsten Burgsmüller zum Abschluss.

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